Rezension „Dunbridge Academy“ von Sarah Sprinz

W.O.W.
Sarah Sprinz hat es mit „Dunbridge Academy – Anywhere“ geschafft, mich neu von dem Genre New Adult/ Young Adult zu überzeugen. Seit einiger Zeit habe ich das Genre etwas gemieden, einfach weil ich das Gefühl bekommen habe, dass sich alles ziemlich ähnelt und ich mehr als eine Liebesgeschichte in einem Buch brauche und dieses mehr habe ich in einer neu entflammten Liebe zu Romantasy gefunden. Bis jetzt.

Denn „Dunbridge Academy-Anywhere“ ist so viel mehr als nur eine Liebesgeschichte. Es ist eine Geschichte über Schmerz. Über Familie. Über Trauer. Über Abenteuer. Über Verlust. Über Selbstfindung. Über Freundschaft. Über, über, über …
Ich weiß nicht, wann ich zuletzt bei einem Buch aus Glück geweint habe. Weil ich mich einfach so sehr für die Charaktere gefreut habe, mich mit ihnen gefreut habe. Und gleichzeitig hat mich das Buch emotional einfach fertig gemacht. Weil es mich da getroffen hat, wo es weh tut, aber auf eine gute Art, wenn das Sinn macht. Ich liebe es, wenn ich das Gefühl habe, zu wachsen, wenn ich ein Buch lese und Sarah Sprinz hat mir dieses Gefühl vermittelt. Das ist mein erstes Buch der Autorin gewesen, aber definitiv nicht mein letztes. Es gibt so viele Dinge, die ich positiv hervorheben möchte, aber hier die wichtigsten:
Gesunde, nicht toxische, realistische Beziehung.
Das Thema Trauer, das hier mehr als nur gut und rücksichtsvoll thematisiert wurde.
Erwachsenes, reifes Handeln und kein dramatischer Kindergarten.

Und, um den allgemeinen Bereich auch abzudecken:
Liebe, für das schlichte, aber ästhetische Cover.
Liebe, für den wunderbaren Schreibstil, in den ich einfach eintauchen und mich treiben lassen konnte.
Liebe, für ein rundum perfektes Buch, an dem ich nichts aussetzen kann.

Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, aber eine, für die ich mich jederzeit wieder anstellen würde.

5+/5

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