„Geliebte der Nacht“ von Lara Adrian

Vor kurzem habe ich „Geliebte der Nacht“ den ersten Band der Midnight Breed Reihe von Lara Adrian beendet.

Zum Inhalt:

Beim Verlassen eines Nachtclubs wird die Fotografin Gabrielle Maxwell Zeugin eines schrecklichen Verbrechens. Sechs Jugendliche töten einen Mann und saugen ihm das Blut aus. Doch obwohl Gabrielle die grauenhafte Szenerie mit ihrem Fotohandy festgehalten hat, schenkt die Polizei ihr keinen Glauben. Erst der gutaussehende Kommissar Lucan Thorne scheint Gabrielle ernst zu nehmen und verdreht der jungen Frau gehörig den Kopf. Gabrielle ahnt nicht, dass Thorne in Wahrheit ein Vampir ist … 

Ich hatte am Anfang kurze Schwierigkeiten in die Geschichte hereinzukommen, dieses Gefühl verging aber schnell wieder. Die Kapitel haben eine gute Länge und es ist leicht zu lesen. Die Kapitel sind aus der Sicht eines personalen Erzählers geschrieben und wechseln von Kapitel zu Kapitel in die Sicht von Gabrielle oder Lucan.

Die Handlung hat mich sehr begeistert, ich habe öfter gehört, dass die Reihe empehlenswert für alle Twilight Fans ist und diese Empfehlung kann ich nur teilen. Ich lese eigentlich kein Dark Romance, was nichts damit zu tun hat, das ich das Genre nicht mag, sondern das ich öfter auf Bücher aus dem New Adult Bereich stoße.
Man kann sagen, dass dieses Buch weniger eine emotionale Achterbahnfahrt war, sondern eher eine Bergwanderung, auf der man viele schöne Dinge unterwegs sieht, aber auf das große Finale am Ende wartet, wenn man oben ankommt, die Aussicht betrachtet und weiß, dass der Weg sich gelohnt hat.

Gabrielle als Charakterin fand ich manchmal etwas anstregend, weil sie so viel redet und Lucan fand ich schwierig, weil er so wenig geredet hat, weswegen Kommunikation zwischen den Beiden zu Beginn kaum statt gefunden hat. Das Ganze ändert sich aber im Laufe der Geschichte, wenn die Beiden sich besser kennen lernen.


Ich hatte mit Garbrielle das typische Bella (Twilight), Clary (Shadowhunters) oder Elena (The Vampire Diaries) Problem, also ein normaler (oder sich zumindest für normal haltender) Charakter kommt in eine übernatürliche Welt und braucht seine Zeit um sich mit allem bekannt zu machen und während man als Leser selbst die Umstände schon längst akzeptiert hat und wissen möchte wie es weiter geht, braucht der genannte Charakter noch eine Weile um Vertrauen zu fassen, was natürlich verständlich ist (man weiß ja nicht, wie man selbst reagieren würde) aber für den Leser dennoch anstrengend. Da werde ich immer schnell ungeduldig beim Warten, bis die eigentlich Handlung weiter gehen kann. Ich muss aber dazu sagen, hiet ist nicht nur Gabrielle gewesen, die sich mit der Situation anfreunden musste, sondern auch Lucan, der Zeit brauchte.

Ich kann dieses Buch, trotz weniger Kritikpunkte absolut weiter empfehlen, der Schreibstil ist super, die Idee ist super, die Charaktere sind (im Großen und Ganzen) super und das Ende sowieso, wobei ich sagen muss, dass ich ganz dringend mit dem zweiten Teil starten muss, weil ich unbedingt erfahren möchte, wie es weiter geht.

Alles in allem 4/5

Preis: 12,00 €

Seiten: 464

ISBN: 978-3802581304

Felicity

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